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Stromkosten unter Kontrolle!? Smart Meters ab 2010 Pflicht |
| Veröffentlicht am: Mittwoch, 03.03.2010 |
Pressemitteilung der Kilowatthandel AG vom 04.02.2010 Leipzig. Stromverbraucher können in ihrem Haushalt Stromfresser erkennen und Sparpotenziale nutzen, Datenschützer sind skeptisch, Energieversorger stehen unter Handlungsdruck - der Smart Meter ist nicht unumstritten. Seit Januar 2010 gesetzliche Pflicht für Neubauten und für umfangreich sanierte Gebäude sollen die intelligenten Stromzähler den Weg für intelligente Stromnetze ebnen und die Stromkosten senken. Mit dem neuen Stromzähler können die Verbraucher zeitnah ihren Energieverbrauch kontrollieren, energieeffiziente Geräte identifizieren, Verbrauchszeiten analysieren und tageszeitabhängig den Verbrauch planen. Über den PC werden die Leistungs- und Verbrauchsdaten gespeichert und ausgewertet. Über ein Telekommunikationsnetz liest der Energieversorger die Zähler automatisch ab. Doch genau diese vielfältigen Möglichkeiten der Technologie veranlassen Verbraucherschützer zu Bedenken: Wird hier der Konsument zum gläsernen Kunden? Lassen sich aus den Daten Rückschlüsse auf die Lebensgewohnheiten des Kunden ziehen? Nichtsdestotrotz überwiegen die positiven Argumente: Die Verbraucher werden für das Thema sensibilisiert und die intelligenten Stromzähler sind letztlich Energiesparhelfer. Spätestens Ende Dezember 2010 müssen die Versorger ihren Kunden entsprechende tageszeitabhängige bzw. lastvariable Tarife anbieten. Intelligente Stromzähler bilden darüber hinaus eine wesentliche Grundlage für eine umweltfreundliche Energiepolitik, denn künftig müssen sich erneuerbare Energien intelligent in das Stromnetz einspeisen lassen. Die bestehende Infrastruktur ist den Anforderungen der Lastregelung und der Netzstabilität nicht mehr gewachsen. Intelligente Stromnetze sind dabei unerlässlich, um sich zukünftigen Herausforderungen zu stellen. Andere europäische Länder sind in dieser Hinsicht bereits Vorreiter. Deutsche Energieversorger müssen sich diesen innovativen Anforderungen noch verstärkt stellen.
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